Viele Menschen haben irgendwann den Wunsch, den Realschulabschluss nachzumachen, denn mit diesem Bildungsabschluss stehen ihnen viele Türen offen, die ihnen ohne Schulabschluss oder mit Hauptschulabschluss verschlossen bleiben. Wer es in jungen Jahren versäumt hat, der Schule die Aufmerksamkeit zu schenken, die sie verdient, muss nicht ein Leben lang darunter leiden, sondern kann die Möglichkeiten des zweiten Bildungsweges ausschöpfen. Auf diese Art und Weise kann man beispielsweise den Realschulabschluss nachholen und sich neue Perspektiven sichern.
Wenn es darum geht, den Realschulabschluss nachzuholen, sollten Interessierte allerdings genau wissen, worauf sie sich einlassen. Dabei hilft es, mit betreffenden Bildungseinrichtungen in Kontakt zu treten. Zunächst ist eine Online-Recherche beispielsweise hier auf Realschulabschluss.net aber der ideale Weg, um sich einen Überblick zu verschaffen.
Der Realschulabschluss wird auch als mittlerer Schulabschluss bezeichnet, was schon sehr gut beschreibt, worum es sich dabei handelt. Dieser steht somit über dem Hauptschulabschluss und beinhaltet die Berechtigung zum Besuch der Sekundarstufe II, die wiederum zum Abitur führen kann. Gleichzeitig ist zu beachten, dass vielfach zwischen dem Realschulabschluss und dem erweiterten Realschulabschluss differenziert wird. Letzterer beinhaltet einen Qualifikationsvermerk, der wiederum in einigen Bundesländern Voraussetzung für bestimmte Bildungsgänge der Sekundarstufe II sein kann. Ob ein erweiterter Sekundarabschluss I besteht, der Basis für den Besuch der gymnasialen Oberstufe ist, hängt vom jeweiligen Notendurchschnitt des Realschulabschlusses ab.
All diejenigen, die sich eingehend mit dem Realschulabschluss befassen möchten, müssen nicht nur um den Qualifikationsvermerk wissen, sondern sollten auch die unterschiedlichen Bezeichnungen kennen, die je nach Bundesland für den Realschulabschluss üblich sind. So trägt der Realschulabschluss ebenfalls die folgenden Namen:
In der Regel können Schüler/innen nach Abschluss der zehnten Klasse an einer Realschule, Oberschule, Gesamtschule, Mittelschule oder einem Gymnasium den Realschulabschluss erlangen und anschließend ins Berufsleben starten oder einen Bildungsgang der Sekundarstufe II in Angriff nehmen. Erwachsene, die nicht über die mittlere Reife verfügen, fühlen sich hinsichtlich ihrer Möglichkeiten mitunter eingeschränkt. Die Rückkehr an eine Schule der Sekundarstufe I ist in ihrer Lebenssituation allerdings nicht mehr möglich. Ihre Lage ist aber keineswegs aussichtslos, denn man kann den Realschulabschluss nachholen. Dafür gibt es den zweiten Bildungsweg, der viele Möglichkeiten bietet.
Wer den zweiten Bildungsweg in Anspruch nimmt, muss sich dafür in keiner Weise schämen. Stattdessen wird es von vielen Personalern sehr positiv aufgenommen, wenn man zu einem späteren Zeitpunkt den Mut und Ehrgeiz aufbringt, noch einmal die Schulbank zu drücken. Es stehen also nicht die Versäumnisse aus der Jugend, sondern das besondere Engagement im Fokus. Dementsprechend kann der zweite Bildungsweg für einen wichtigen Karrierebaustein in Form des Realschulabschlusses sorgen.
Dass Schulen des ersten Bildungsweges keine Option sind, wenn es darum geht, den Realschulabschluss nachzuholen, liegt mehr oder weniger auf der Hand. Der zweite Bildungsweg ist die richtige Wahl, wobei es hier gleich mehrere Möglichkeiten für den nachträglichen Erwerb der mittleren Reife gibt. Es ist daher wichtig, sich vor Ort umzuschauen und zu ergründen, wo man den Realschulabschluss nachholen kann. Grundsätzlich kommen dabei die folgenden Bildungseinrichtungen in Betracht:
Obwohl die genannten Einrichtungen des zweiten Bildungsweges allesamt darauf abzielen, nachträglich zum Realschulabschluss zu führen, unterscheiden sich die Bildungsgänge teilweise enorm voneinander. Interessenten sollten daher die jeweiligen Besonderheiten in Erfahrung bringen und sich dann fragen, welche Methode am besten in ihr Leben passt. Bei dieser Gelegenheit stößt man vielleicht auch auf das Selbststudium, das allerdings nur für versierte Autodidakten geeignet ist. In Eigenregie lernt man fleißig zuhause und tritt schlussendlich zur Externenprüfung für Nichtschüler an, um den Realschulabschluss nachzumachen.
Den Realschulabschluss nachzuholen, ist ohne Frage eine große Herausforderung, die sich jedoch absolut lohnt. Wer sich dieser Aufgabe stellt, sollte sich unbedingt darum bemühen, ideale Bedingungen zu schaffen. Wenn der äußere Rahmen stimmt, fällt das Lernen viel leichter, so dass die mittlere Reife in greifbare Nähe rückt. Im Folgenden gibt es daher ein paar hilfreiche Ratschläge.
Menschen, die den Entschluss gefasst haben, den Realschulabschluss nachzuholen, empfinden angesichts der daraus erwachsenen Chancen vielfach Euphorie. Im Zuge des Bildungsganges kann sich dann allerdings eine gewisse Ernüchterung einstellen, denn es ist alles andere als einfach, einen Schulabschluss auf dem zweiten Bildungsweg nachzuholen. Dass die Anbieter vor allem die Vorteile betonen, ist dabei nicht besonders hilfreich. Wer stattdessen umfassende Details und realistische Angaben sucht, sollte nach anbieterunabhängigen Informationen Ausschau halten. Diese bietet der Online-Ratgeber Realschulabschluss.net, der sich als das Portal rund um den nachträglichen Erwerb des mittleren Schulabschlusses positioniert.
Die verschiedenen Bezeichnungen des mittleren Schulabschlusses werfen immer wieder Fragen auf und stiften Verwirrung. Dies zeigt unter anderem die Tatsache, dass sich nicht wenige Menschen fragen, ob sich hinter der Fachoberschulreife der Realschulabschluss verbirgt. Die Antwort lautet ja, denn dabei handelt es sich um eine vor allem in Nordrhein-Westfalen und Brandenburg übliche Bezeichnung für den Realschulabschluss. Diese soll zum Ausdruck bringen, dass der Abschluss zum Besuch einer Fachoberschule berechtigt. Dahinter verbirgt sich eine Schulform, die aus der 11. und 12. Jahrgangsstufe besteht und zur Fachhochschulreife führt. Mitunter gibt es auch noch eine 13. Klasse, die mit der fachgebundenen Hochschulreife oder dem Abitur beendet werden kann. Grundsätzlich ist die Fachoberschulreife somit nichts anderes als der altbekannte Realschulabschluss.
Dass sich das Nachholen des Realschulabschlusses lohnt, bekommen erfolgreiche Absolventen im Job vielfach zu spüren, da sie von zusätzlichen Perspektiven und Aufstiegsmöglichkeiten profitieren. Die Frage nach den typischen Berufen mit Realschulabschluss lässt sich dennoch nur schwer beantworten, weil es Sache der Unternehmen ist, welche Bedingungen sie an Auszubildende stellen. Häufig ist gesetzlich keine bestimmte Schulbildung vorgeschrieben, während die Betriebe in der mittleren Reife ein Muss sehen. Nichtsdestotrotz lassen sich beispielsweise die folgenden Ausbildungsberufe in diesem Zusammenhang nennen und gewähren einen ersten Einblick in die Berufe mit Realschulabschluss:
Der erweiterte Realschulabschluss beziehungsweise die Fachoberschulreife mit Qualifikationsvermerk berechtigt Schülerinnen und Schüler zum Besuch der gymnasialen Oberstufe. An Hauptschulen, Realschulen, Gymnasien und auch Gesamtschulen kann man diesen erweiterten Abschluss erlangen. Für alle, die ihre eigentliche Schulzeit längst hinter sich haben und den zweiten Bildungsweg nutzen möchten, um den erweiterten Realschulabschluss nachzuholen, stellt sich die Frage, wie sie dies bewerkstelligen können.
Verschiedene Einrichtungen bieten die Möglichkeit, nach dem einfachen Realschulabschluss den erweiterten Sekundarabschluss I nachzumachen. Mitunter kann man aber auch darauf verzichten und stattdessen direkt das Abitur nachholen. Je nach Lehrgang muss man gegebenenfalls noch einen Vorkurs absolvieren und kann dann durchstarten.
Wer fest entschlossen ist, den Realschulabschluss nachzuholen, ist aufgrund der Vielseitigkeit des zweiten Bildungsweges möglicherweise überrascht. Zahlreiche Institutionen kommen für dieses Vorhaben in Betracht und stellen einen nachträglichen Erwerb der mittleren Reife in Aussicht. Hier sind vor allem die folgenden Bildungseinrichtungen zu nennen:
Ob die Vorbereitung per Fernstudium oder auch autodidaktisch stattgefunden hat, ist dafür unerheblich. Nichtsdestotrotz sollten Interessierte darauf achten, dass der bevorzugte Fernlehrgang durch die ZFU (Staatliche Zentralstelle für Fernunterricht) zugelassen ist.
Junge Menschen, die im Zuge ihrer Schulzeit mindestens den Realschulabschluss machen möchten, sollten wissen, an welchen Schulen dies möglich ist. In diesem Zusammenhang ist auf die folgenden Schulformen zu verweisen:
Der sogenannte erste Bildungsweg zeigt folglich verschiedene Wege zum mittleren Bildungsabschluss auf.
Die Inanspruchnahme des zweiten Bildungsweges kann mit Gebühren verbunden sein, sodass der Realschulabschluss mit teils erheblichen Kosten verbunden sein kann. Je nach Bildungseinrichtung kann es hier gravierende Unterschiede geben. Staatliche Abendschulen verlangen oftmals kein Schulgeld, während beispielsweise private Fernkursanbieter Gebühren von mehreren Tausend Euro veranschlagen.
Das Nachholen des mittleren Bildungsabschlusses kann sehr fordernd sein, weshalb Interessierte wissen sollten, worauf sie sich einlassen. Wer fest entschlossen ist, findet nachfolgend fünf kurze Tipps, die zum Gelingen dieses Vorhabens beitragen können:
All diejenigen, die den Realschulabschluss nachmachen möchten, streben nicht nur einen höheren Schulabschluss an, sondern möchten ihre beruflichen Perspektiven verbessern. Es stellt sich somit die Frage, inwiefern dies gelingen kann. Zu diesem Zweck sollten Interessierte den Perspektiven des mittleren Bildungsabschlusses auf den Grund gehen. Nachfolgend findet sich eine kurze Übersicht über die Chancen, die sich aus der mittleren Reife ergeben:
Der Realschulabschluss bietet somit zahlreiche Chancen und erweist sich dementsprechend als aussichtsreiches Ziel für die Erwachsenenbildung. Interessierte können die Perspektiven zur persönlichen Motivation nutzen und anhand dieser Karrierepläne schmieden.
Der nachträgliche Erwerb der mittleren Reife kann mitunter zu einer finanziellen Belastung werden.
Wer einerseits einen gebührenpflichtigen Lehrgang besucht und andererseits keine Gelegenheit hat, eigenes Geld zu verdienen, gerät schnell in Bedrängnis. Eine Förderung kann hier Abhilfe schaffen. Ein Bildungsgutschein des Arbeitsamtes oder Schüler-BAföG kann die finanzielle Last mindern und die Finanzierung dieses Unterfangens sicherstellen.
Realschulabschluss.net ist als Online-Ratgeber rund um die mittlere Reife und den zweiten Bildungsweg aktiv und liefert neben detaillierten Informationen ebenfalls so manchen Tipp. Dabei handelt es sich um gutgemeinte Ratschläge für all diejenigen, die den Realschulabschluss nachholen möchten und einen etwaigen Misserfolg unbedingt vermeiden wollen.
Kinder und Jugendliche besuchen die Schule typischerweise in Vollzeit und haben hier überhaupt keine Wahl. Erwachsene, die auf den zweiten Bildungsweg zurückgreifen, können die mittlere Reife zwar auch in Vollzeit anstreben, müssen aber nicht zwingend so vorgehen. Insbesondere für diejenigen, die erwerbstätig sind und auch bleiben wollen, wäre ein verpflichtender Vollzeit-Bildungsgang ein KO-Kriterium. Dass es alternativ die Möglichkeit gibt, den Realschulabschluss berufsbegleitend nachzuholen, kommt da sehr gelegen.
Trotz Job und/oder Familie kann man per Fernstudium, an der Abendschule oder im Zuge eines anderen Teilzeitlehrganges den mittleren Schulabschluss nachholen. Im Gegenzug muss man einer zusätzlichen Belastung gerecht werden und demnach eine immense Herausforderung meistern.
Der Wunsch, den Realschulabschluss in nur einem Jahr nachzuholen, ist weit verbreitet und durchaus auch verlockend, schließlich sind zwölf Monate ein überschaubarer Zeitraum, während dessen man auch größeren Belastungen standhalten kann. Wer aber besonders schnell vorgehen möchte, übernimmt sich möglicherweise und riskiert folglich ein komplettes Scheitern. Dies ist natürlich nicht Sinn der Sache. Ebenso wenig sollte man sich an die Belastungsgrenze bringen.
Stattdessen sollte man sich ausreichend Zeit nehmen und durchaus zwei oder mehr Jahre einplanen. Schülerinnen und Schüler erlangen die mittlere Reife auch nicht über Nacht und arbeiten langfristig darauf hin. Auf dem zweiten Bildungsweg sollte dies auch möglich sein, um einerseits bestmögliche Lerneffekte zu erzielen und andererseits allen Anforderungen im Alltag gerecht werden zu können. Es ist daher nicht immer die beste Idee, möglichst schnell voranschreiten zu wollen, denn manche Dinge, wie zum Beispiel das Nachmachen eines Schulabschlusses, brauchen Zeit.